Schautafeln auf der Postwiese erhalten neue Inhalte

Dem aufmerksamen Passanten wird es aufgefallen sein: Die Schautafeln entlang des Fußweges über die Postwiese sind wieder einmal verschwunden. Zum wiederholten Male wurden die Tafeln, die das Thema „Kühn(e) – Zeiten in Forst“ aufgriffen und einige der interessantesten Bauwerke des Forster Stadtbaurates Dr. Rudolf Kühn vorstellen sollten, Opfer von Vandalismus. Mit hohem finanziellen Aufwand wurden die Tafeln bisher immer wieder von der Stadt erneuert. Damit soll jetzt Schluß sein.

„Die verbliebenen Tafeln werden im Betriebshof der Stadt eingelagert.“, sagt Angelika Geisler vom Fachbereich Stadtentwicklung der Stadt Forst (Lausitz). In die leeren Bilderrahmen, die derzeit eher wie Mahnmale stehen, sollen neue und stabilere Schautafeln eingefügt werden. Die neuen Tafeln sollen den heimischen Naturschutz thematisieren und den Betrachter dafür sensibilisieren. Auch aus diesem Grund werden die Schüler der Grundschule Mitte nach den Ferien im Rahmen des Naturkunde-Unterrichts die Artenvielfalt der Wiese erforschen und anschließend eine Liste mit gewünschten Motiven für die Schautafeln erstellen. Diese Wunschliste wird dann der Werbemaler Maik Enge, der jüngst die beiden Wandgemälde im Durchgang der Ladenzeile Berliner Straße hin zur Uferstraße gestaltete, grafisch umsetzen.
Auch die beiden mittlerweile kultigen Bademeusel Carlo und Paulina werden – wenn alles klappt – als Imker verkleidet auf einer Schautafel erscheinen. Erste Entwürfe hat „Mäuse-Vater“ Enrico Schnick mit seinem Zeichner schon entworfen.

Finanziert werden sollen die Neugestaltungen der Tafeln aus Fördertöpfen, die für die Entwicklung und Aufwertung des Stadtzentrums bereit stehen.

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