Forst hat eine neue Rosenkönigin!

Die Jubiläums-Rosenkönigin ist gekrönt! Martyna Mach ist die 30. Forster Rosenkönigin und wird nun ein Jahr die Stadt Forst (Lausitz) und den Ostdeutschen Rosengarten in Nah und Fern repräsentieren.

Stilvoll fuhr die zukünftige Königin über das Rosenreich in einem Oldtimer vor und wurde von einem Rosenkavalier auf die Bühne geleitet. In einer stimmungsvollen Veranstaltung übernahm die neue Majestät Martyna I. aus den Händen ihrer Vorgängerin Laura I. die Krone, Bürgermeisterin Simone Taubenek legte der neuen Hoheit die königliche Schärpe um. Zuvor wurde die bisherige Rosenkönigin Laura I. nach 728 Tagen Amtszeit entsprechend gewürdigt und in den königlichen „Ruhestand“ verabschiedet.

Bürgermeisterin Simone Taubenek überreicht Laura I. zur Erinnerung ein Gastgeschenk

Die 19jährige Martyna Mach absolviert eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Ihre familiären Wurzeln liegen in der deutsch-polnischen Grenzregion, deshalb fiel es ihr auch nicht schwer, ein paar polnischen Grußworte an die Besucher zu richten. Sich selbst beschreibt sich Martyna I. als aufgeschlossen, ehrgeizig und lebensfroh. Ihre Lieblingsfarbe sei Rot, ihr Abitur hat sie mit 1,0 abgelegt. Einen ersten positiven Eindruck hinterließ die neue Rosenkönigin bei den – der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Teilnehmerbeschränkungen geschuldet – wenigen Zuschauern, die der festlichen Zeremonie beiwohnen durften.

Musikalisch umrahmt wurde die Krönung der 30. Forster Rosenkönigin von Mezzosopranistin Alexandra Broneska sowie Tänzern des Staatstheaters Cottbus, die sich trotz eines kleinen Malheurs nicht aus dem Takt bringen ließen. Auch viele ehemalige Rosenköniginnen huldigten auf der Bühne der neuen Thronfolgerin. Selbst der Wettergott meinte es gut mit den Veranstaltern und Gästen und wartete mit den angekündigten Regenschauern bis zum Ende der gut einstündigen Veranstaltung.

Alexandra Broneska
Die ehemaligen Rosenköniginnen mit ihrer Nachfolgerin
Über Thori 115 Artikel
Blauäugiger freiberuflicher Dichter und Denker, Jahrgang 67, Kreativling, Kulturschaffender, Fotograf, Filmperlentaucher und Pfützenländer, Fleischesser und Milchtrinker; wurde als Kind mehrmals geimpft, ohne jemals daran gestorben zu sein; mehrfacher Träger der roten Mai-Nelke und Teilnehmer am Betriebskantinenessen

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