Erste Erfolge der „kleinen Holzwürmer“

Im Mehrgenerationenhaus Forst des SOS-Kinderdorf Lausitz kehrt nach der langen corona-bedingten Pause so langsam wieder Leben ein. Das neueste Projekt ist die Holzwerkstatt „Die kleinen Holzwürmer“. Hier können sich Kinder und Jugendliche mit dem Naturprodukt Holz vertraut machen und dieses in unterschiedlichster Art und Weise bearbeiten. „Uns ist wichtig, den Kindern handwerkliche Grundfähigkeiten wie Schleifen oder Bohren und den Umgang mit Werkzeugen beizubringen.“, sagt Steven Reich, ausgebildeter Sozialarbeiter und Ansprechpartner für Groß und Klein im Mehrgenerationenhaus.

Doch nicht nur Kinder und Jugendliche sollen sich in der Holzwerkstatt kreativ betätigen. Als offenes Haus und Familienzentrum sollen auch Eltern und Großeltern in die Projekte einbezogen werden und aktiv gemeinsame Zeit mit ihren Sprösslingen verbringen. So lautet auch das Motto „Die Großen lernen von den Kleinen und umgekehrt“. Weitere Mitstreiter werden noch gesucht und können sich im Mehrgenerationenhaus des SOS-Kinderdorf Lausitz in der Jahnstraße melden.

Unter Berücksichtigung der immer noch notwendigen Hygieneregeln wird zur Zeit nur in kleinen Arbeitsgruppen gewerkelt. Neben Nistkästen, Holzigeln oder Insektenhotels haben die „kleinen Holzwürmer“ auch Holz-Köcher für Malstifte gebastelt. „Auch wenn die Kinder vielleicht anfangs wenig Lust haben, sind sie am Ende doch stolz, etwas mit eigenen Händen erschaffen zu haben.“, hat Steven Reich beobachtet.
Derzeit wird der Raum der Holzwerkstatt mit Holzlatten verkleidet, die die Kinder vorbereiten, zusägen und schleifen. Auch eine Werkbank konnte Dank Städtebaufördermittel aus dem lokalen Verfügungsfonds „Sozialer Zusammenhalt“ angeschafft werden.

„Das Thema ‚Wunderwelt Natur‘ kommt gerade gut in den Schulen und Kitas an. Die kürzlich stattgefundene Aktion mit den 200 Schmetterlings-Aufzucht-Sets für Forst ist ein großer Erfolg gewesen!“, sagt Angelika Geisler, Fachbereichsleiterin für Stadtentwicklung bei der Stadt Forst (Lausitz). Auch die Arbeit der Holzwerkstatt des Mehrgenerationenhauses reiht sich wunderbar in die vielen Initiativen bürgerschaftlichen Engagements zur Erhöhung und und Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Stadtgebiet ein.

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Blauäugiger freiberuflicher Dichter und Denker, Jahrgang 67, Kreativling, Kulturschaffender, Fotograf, Filmperlentaucher und Pfützenländer, Fleischesser und Milchtrinker; wurde als Kind mehrmals geimpft, ohne jemals daran gestorben zu sein; mehrfacher Träger der roten Mai-Nelke und Teilnehmer am Betriebskantinenessen

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