Forst hat eine neue Regentin

Inmitten eines Blumenmeeres wurde am Freitag die 29. Forster Rosenkönigin gekürt. Verantwortlich für den farbenfrohen Rahmen der Krönung ist das Duo „Funtropia“, das aus seiner Zauberkiste ständig neue Sträuße in allen erdenklichen Farben zauberte und auf der Bühne verteilte. In dieses Arrangement aus Blüten und Farben wurde ein riesiger Tresor auf die Bühne des Musikpavillons geschoben, der sich wie von Geisterhand öffnete und aus dem eine strahlende junge Frau stieg: Laura Bartsch, die neue Forster Rosenkönigin Laura I. Fast könnte man meinen, sie amüsiert sich über ihren Uberraschungscoup. Sekundenlang schaut sie freudestrahlend ins Publikum und saugt die erstaunten Gesichter der Zuschauer auf.

Die 20jährige hat ihre familiären Wurzeln in Forst. Derzeit befindet sie sich im 3. Lehrjahr zur Industriemechanikerin. Sich selber bezeichnet Laura I. als weltoffen, freundlich und hilfsbereit. Dazu ist sie sportlich und technisch interessiert. Auf die Frage des Moderators, welchen Zauberwunsch sie denn gerne hätte, antwortete Laura I. ganz spontan: „Ich möchte soviel essen wie ich will, ohne dick zu werden.“ Die sympathische Art kommt an beim Publikum.

Aus den Händen ihrer Vorgängerin Stephanie II. empfängt Laura I. die Krone, Bürgermeisterin Simone Taubenek legt der neuen Hoheit die königliche Schärpe um.

Mit der Krönung zur 29. Forster Rosenkönigin schließt sich für die junge Frau, die derzeit in Weißwasser lebt, ein Kreis. Ihr Urgroßvater war als Kind bei der Eröffnung der ersten Rosen- und Gartenbauaustellung 1913 in Forst dabei. Lauras Großeltern lernten sich zum 50. Jubiläums des Rosengartens hier kennen und feierten zum 100. Rosengarten-Jubiläum inmitten der DEUTSCHEN ROSENSCHAU die Goldene Hochzeit. Selbst die eigene Hochzeit im Rosengarten, irgendwann später einmal, steht bei Laura auf der Wunschliste.

Doch zunächst stehen erstmal viele Termine und öffentliche Auftritte für die frischgekührte Rosenkönigin auf dem Programm. Als Botschafterin für Forst und den Rosengarten wird sie bis zur Krönung ihrer Nachfolgerin unterwegs sein.

Über Thori 28 Artikel
Blauäugiger freiberuflicher Dichter und Denker, Jahrgang 67, Kreativling, Kulturschaffender, Fotograf, Filmperlentaucher und Pfützenländer, Fleischesser und Milchtrinker; wurde als Kind mehrmals geimpft, ohne jemals daran gestorben zu sein; mehrfacher Träger der roten Mai-Nelke und Teilnehmer am Betriebskantinenessen

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